Kräuter und Gewürze

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Kräuter und Gewürze verfeinern Speisen, am besten verwendet man stets frische Kräuter, Gewürze kauft man als ganze Samen

Kräuter und Gewürze all die süßen und pikanten Köstlichkeiten aus der Backstube würden nur halb so gut schmecken, gäbe es keine Kräuter und Gewürze. Sie sollten stets frische Kräuter verwenden, viele bergen in getrockneter Form kaum noch Aroma in sich. Bei Gewürzen ist der Kauf ganzer Samen zu empfehlen, aus den zu Pulver vermahlenen Gewürzen verflüchtigt sich das Aroma ziemlich schnell.

 

Kräuter und Gewürze



Basilikum

Das feine Mittelmeerkraut (im Bild auf der Pizza) ist sehr empfindlich. Sein kräftiges Aroma geht schnell verloren, die Blättchen sollten deshalb möglichst schonend behandelt werden: frisch verwenden, nur ganz kurz waschen und nicht längere Zeit kochen lassen. Sie werden nur grob gehackt, in Streifen geschnitten oder zerzupft.

 

Majoran

Ebenfalls ein Mittelmeerkraut, das durch seine vielen ätherischen Öle fette Speisen bekömmlicher macht. Majoran darf mitkochen und schmeckt auch nach dem Trocknen noch aromatisch.

 

Oregano

Oregano ist auch unter dem Namen wilder Majoran bekannt, allerdings würzt er etwas frischer
und pikanter als Majoran. Das kräftige Aroma entfaltet sich so richtig erst beim Kochen. Auch
getrockneter Oregano ist Aromastark.

 

Kardamom

Kräuter1

Kardamom können Sie als ganze Kapseln, ausgelösten Samen oder als Pulver kaufen. Mahlen Sie die benötigte Menge bei Bedarf frisch, das Pulver verliert rasch sein Aroma.

 

Petersilie

Das bei uns bekannteste Küchenkraut gibt es in einer glatt- und einer krausblättrigen Variante. Glatte Petersilie ist weit aromatischer, krause Petersilie ist die dekorativere. Getrocknete Petersilie schmeckt nach nichts. (Im Bild unterhalb der Pizza)

 

Schnittlauch

Die langen Halme bergen ein mildes Zwiebelaroma in sich, das sich allerdings rasch verflüchtigt. Schnittlauch wird deshalb nicht gehackt, sondern nur in Röllchen geschnitten, zudem darf er nicht lange mitkochen. (Im Bild rechts unten)

 

Thymian

Er ist ein blumiger, feiner Verwandter des Majorans, sorgt bei vielen pikanten Gerichten für Würze und darf getrost mitgekocht oder getrocknet werden.

 

Zitronenmelisse

Eines der wenigen Küchenkräuter, das sich für süße Zubereitungen ebenso eignet wie für pikante. Das zitronenwürzige Aroma geht beim Kochen rasch und beim Trocknen ganz verloren.  (Links im Bild)

 

Anis

Für Lebkuchen und anderes Weihnachtsgebäck, für Brote und würziges Gebäck ist Anis unentbehrlich, ebenso für Kornpottfrüchte. Vorsichtig dosieren, Anis schmeckt sehr intensiv.

 

Fenchel

Die im Geschmack ein wenig an Lakritze und Anis erinnernden Samen sind ein wichtiges Brotgewürz, passen aber auch zu Fischgerichten.

 

Koriander

Würzig und leicht scharf, dabei ein wenig an Orangenschale erinnernd – das sind die gelb-brau-nen Koriandersamen. Sie sind ein typisches Gewürz für Lebkuchen und Spekulatius, Brote und jedes Curry.

 

Kümmel

Broten und vielen herzhaften Speisen verleihen die dunklen Samen ein kräftiges Aroma. Da nicht jeder auf Kümmel beißen mag, sollten Sie gemahlenen Kümmel verwenden. Ein Namensvetter mit vollkommen anderem Geschmack ist Kreuzkümmel. Er ist in vielen fremden Ländern sehr beliebt, beispielsweise in Mexiko und Indien.

 

Safran

Safran ist das teuerste aller Gewürze, allerdings sorgen bereits winzige Mengen für einen vollen, aromatischen Geschmack und die typische, leuchtend gelb-orange Farbe. Pulver können Sie direkt verwenden, Safranfäden sollten Sie zuvor in etwas warmem Wasser auflösen.

 

 

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Kümmel, Fenchelsamen, Anis und Koriander sind beliebte Brotgewürze. Zerstoßen Sie die Samen bei Bedarf im Mörser.

 

 

Kräuter3

Ingwer und Zimt würzen Lebkuchen und viele andere Backwerke. Zimt gibt es Stangenweise und gemahlen, bei Ingwer können Sie zwischen frischem, getrocknetem, eingelegtem und gemahlenem wählen. Frischer Ingwer schmeckt am intensivsten.

 

 

Kräuter4

Für herbstsüßes Orangenaroma gibt es Orangenschalengewürz sowie die kandierten Schalen von Pomeranzen (Bitterorangen) zu kaufen. Gewürznelken gibt es ganz oder gemahlen, man würzt damit Brote, Herbstfrüchte und Weihnachtsgebäck.

 

 

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Kräuter und Gewürze verfeinern Speisen, am besten verwendet man stets frische Kräuter